Johannes

Wenn Johannes ein Spiel wäre, wäre er...

selbstverständlich ein ungeheuer raffiniertes Strategiespiel, vielleicht Puerto Rico, aber nicht die glitzernde Luxusausgabe, sondern die anspruchslose, minimalistische ohne überflüssigen Schnickschnack. Unter Umständen sogar mit einem Schuss Im Wandel der Zeiten wegen seiner Vorliebe für Steuererklärungen, auch wenn seltsamerweise sein Schreibtisch manchmal eher wie ein verrücktes Labyrinth wirkt. Da jedoch die Literatur seine eigentliche Domäne ist, könnte man sich letztlich auf das Ringkrieg-Spiel einigen, das Taktik und Thema formvollendet verbindet und außerdem eine gesunde Portion Angriffslust beinhaltet. Seine Angewohnheit, die Mitmenschen durch schöne Formulierungen zu blenden, rückt ihn außerdem in die Nähe von Nobody is perfect; mit einem solchen Titel möchte er aber nur ungern in Verbindung gebracht werden, da dies seinem Aufstieg zur religiösen Ikone im Weg stehen könnte.

 

Jens

Wenn Jens ein Spiel wäre, wäre er...

auf jeden Fall das MAD-Spiel, weil es seine tiefste philosophische Überzeugung ausdrückt: Sinn ergibt keinen Sinn, höchstens freitags oder in Schaltjahren auch mal samstags. Zudem macht ihn die Erkenntnis, dass es keine feste Wahrheit gibt und alles stets im Fluss ist, zu einem lebenden Living Card Game, vorzugsweise Warhammer Invasion, weil man da schön viel kaputtmachen darf. Als geborener Sensualist schätzt er Dinge fürs Auge statt der schnöden Vernunft und identifiziert sich daher besonders mit Love Letter, was auch den Hauptinhalt seines Briefkastens ausmacht. Abgesehen von Rechnungen, Werbung und allem in Umschlägen. Darüber hinaus könnte er auch Dreamphone sein, da er ebenfalls viel Zeit mit dem Suchen nach und dem Flashen von neuen ROMs und Kernels für seine Handys verbringt. In Anbetracht seiner geographischen Vorlieben fühlt er sich jedoch ebenso in den Spielen China, Chinatown, Chinesisches Schach und der Korea-China-Erweiterung von Funkenschlag zuhause.